Ruhetag in Lauwersoog (NL)

Heute hatten wir unseren 2. Ruhetag, der in Lauwersoog war.
Hans und Jan sind einfach mal Frühaufsteher und der Tag begann für beide wie gewohnt um 7:00 Uhr. Steffen blieb bis 9 Uhr in der Koje liegen und frühstückte dann erst.

Wir drei ließen es heute mal richtig entspannt angehen, so dass wir uns erst gegen 11 Uhr aufrafften, mal die Umgebung, bei schönem Sonnenschein, zu erkunden.
Lauwersoog selbst ist nur ein kleines, modernes Fischerdorf und es gibt dort nicht allzu viel zu sehen.

Dreh- und Angelpunkt ist der Hafen von Lauwersoog, Europas größter Krabbenfischereihafen, wie wir im örtlichen Tourismusbüro erfahren durften. Und zu übersehen war dies auch nicht anhand der vielen Krabbenfischerboote.
Hier war ein emsiges Treiben der Fischer zu beobachten und man konnte direkt an die Boote gehen und den Fischern bei der Arbeit und den Reparaturen zusehen.
Es gibt im Hafen auch einen Museumsbereich. Dort liegen ein altes Militärschiff und ein sehr altes Segelschiff aus Holz, welche zur Besichtigung einladen.

Außerdem gibt es noch den Fährhafen der die vorgelagerten westfriesischen Inseln mit dem Festland verbinden.

Festgestellt haben wir, dass wir trotz unseres Aufenthalts am Meer (Zee) noch gar kein Fisch gegessen haben. Also ab in die nächste Gaststätte, gleichzeitig Direktvermarkter der örtlichen Fischer. Für Hans gab es Kibbeling, für Steffen Großgarnelen und für Jan ☕️.

Es war superlecker und echt nett angerichtet 👍.

Nach der Stärkung bummelten wir weiter an der Hafenmole und dann kam Steffens Auftritt des Tages. 😉

Unweit der Gaststätte mühten sich drei Arbeiter der Werft mit einem 38 Meter Kran, den Mast eines Sport/Wettkampfseglers in der Mitte des Bootes einzulassen. Bei leichtem Wind nicht so einfach und zu viert wäre alles einfacher dachten sich die Arbeiter und schon wurde Steffen in die Arbeitskolonne eingereiht und er musste die Halteseile des Mastes halten und sich teils mit ganzem Körpergewicht gegenstemmen. Gleichzeitig noch die Anweisungen von den Arbeitern auf Holländisch verstehen und die schlauen Kommentare von Jan verarbeiten. Alles nicht so einfach aber unser Steffen hat das echt geil gemacht. Hans stand ihm auch hilfreich zur Seite und unterstützte ihn.

Nach guten 30 Minuten war der Mast im Boot und verschraubt, großartig gemacht👏👏👏

Ja das war das Highlight heute. Der Rest ist schnell erzählt. Sonne genießen. Steffen schnell nen Schläfchen am Nachmittag. Kurz die Tour für morgen durchsprechen, Grillfleisch und Berner Würstchen zum Abendbrot genießen und der Tag ist schon wieder rum.

Aber schön und erholsam war er für uns drei allemal. In diesem Sinne und bis Morgen vom ersten Halt auf deutscher Seite.

Schaut euch auch heute wieder die vielen Bilder an die wir für euch gemacht haben.

Euer Team von Freunde Radeln: Jan und Steffen sowie der guten Seele HANS

Tageseindrücke in Bildern