Radtour 2017 gestartet

Das gesamte Team bei der Abreise

Am 10.05.2017 um 09 Uhr startete unser diesjähriges Tourteam, bestehend aus Steffen, Jan, Lars und Susi in Richtung Tschechien und zwar genau nach Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) im Riesengebirge. Dort soll unsere diesjährige Radtour starten und das Team entlang der Elbe, welche in der Nähe von Špindlerův Mlýn ihre Quelle hat, wieder nach Magdeburg führen. Nach der gemeinsamen Anreise wird sich unser Team aber leider aus organisatorischen Gründen ab hier trennen. Lars und Susi fahren die Etappen ohne Ruhetage einzulegen, da die beiden am 18.05. wieder zu Hause sein müssen. Steffen und Jan werden je einen Ruhetag in Prag und Dresden einlegen um sich Städte anzusehen. Sie werden am 20.05. in Magdeburg zurückerwartet.

Den ersten Tag nutze unser Team um die beeindruckende Natur in sich aufzusaugen. Eine Wanderung zur Quelle der Labe – so heißt die Elbe in Tschechien – stand auf dem Plan.

Dafür wollen wir um 06:30 Uhr aufstehen. Da wir total aufgeregt waren, dass es endlich losgeht, wurden wir schon um 06:00 Uhr ohne Wecker wach. Es ging zur Morgentoilette und anschließend wurde ausgiebig gefrühstückt. Um 8 Uhr bezahlten wir unsere Rechnung an der Rezeption und begaben uns zur nahe gelegenen Bushaltestelle. Mit dem Bus fuhren wir für 80 Kronen (für 2 Personen) nach Spindler Bouda (ca.15 Minuten Fahrzeit). Dort angekommen suchten wir den Weg in Richtung der Elbquelle. Leider waren die Karten und Ausschilderungen nur in tschechischer Sprache. Im Souvenirshop konnten wir Richtung und Entfernung (11 km) zur Quelle in Erfahrung bringen. Gegen 9 Uhr begaben wir uns auf den Weg zur Quelle in der Hoffnung innerhalb von ca. 3 Stunden den Hin- und Rückweg geschafft zu haben. Leider reichten die 3 Stunden gerade einmal für den Hinweg. Da zu dieser Zeit (12 Uhr mittags) feststand, dass wir es nie in einer Zeit schaffen würden, um noch 67 km mit dem Rad zu fahren, beschlossen wir noch einen Tag in Spindlermühle zu bleiben.

Wir passierten unter anderem das “Hohe Rad” welches nur unter erheblichen Schwierigkeiten erreichbar war, da auf dem Weg noch unzählige Einschränkungen des Wanderweges durch Schnee gegeben waren. Nach dem Hohen Rad brauchten wir noch 20 Minuten bis zur Elbquelle. Dort gab es noch mehr Schnee und wir waren froh, dass wir einen kleinen Bereich der Quelle sehen konnten. Wenige Fußminuten weiter erreichten wir Labska Bouda, dort stärkten wir uns mit einem Getränk und Rindergulasch mit Semmelknödel (sehr lecker und jedem zu empfehlen).

Nach unserer ausgiebigen Stärkung begaben wir uns auf den Abstieg in Richtung Spindlermühle. Laut der Beschilderung ging es nun kontinuierlich 9 km bergab, eigentlich leicht, aber nicht im Riesengebirge. (Wir glauben der Rübezahl hat die Steine zu Wegen verlegt, welche Menschen vom Berge fern halten soll)

Gegen 14:45 Uhr erreichten wir nach ca. 4:30 Stunden wandern, völlig erschöpft, unseren Campingplatz in Spindlermühle.

Fazit des Tages:

  • nimm zum Wandern einen Rucksack mit Getränken mit, zur Not kann man auch seine Jacke mal dort Unterbringen
  • bei 1500 Höhenmetern könnte Sonnencreme auch Jan, (genannt die Tomate), seinen Kopf schützen
  • der Weg ist landschaftlich jedem sehr zu empfehlen jedoch nichts für ungeübte, körperlich eingeschränkte Menschen oder kleine Kinder (anscheinend wird durch die Nationalparkbehörde auch nichts für diese Menschen mit Einschränkungen getan um diesen schönen Ort besuchen zu können)

 

Tour 2017 – Der 1. Tag

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