Die letzte Etappe von Wittenberg nach Schönebeck (Elbe)

Der 19.05.2017 bedeutete für Steffen und Jan der letzter Tag der diesjährigen Radtour. Die Strecke planten die beiden entlang des Elberadweges von Lutherstadt Wittenberg bis nach Schönebeck/ Elbe.

Am letzten Tag wollten sie es etwas ruhiger angehen lassen und kamen erst 07:30 Uhr aus den Betten. Beide kochten sich erst einmal einen schönen Kaffee und genossen die frische Morgenluft. Anschließend ging es wie immer zur Morgentoilette.
Gegen 8:00 Uhr gab es ein schönes Frühstück, welches Kraft für die letzten 84 Kilometer bringen sollte. Nach dem Frühstück packten Jan und Steffen ihre Sachen zusammen und bereiteten alles für den Abmarsch vor.
Der erste Treff mit Jan war an diesem Tag Aken. Als Treffpunkt wurde die dortige Elbfähre ausgemacht.
Von Lutherstadt Wittenberg aus ging es los, in Richtung Pratau und weiter entlang von endlos erscheinenden Deichen und Elbwiesen bis nach Oranienbaum/Wörlitz.
Dort führt der Radweg durch den Wörlitzer Park. Im Wörlitzer Park entdeckte Steffen in unmittelbarer Nähe des Radweges zwei, sehr schön in Szene gesetzte, Steinfiguren.
Es ging dann weiter im Schutze eines kleinen Wäldchens, worüber er sich sehr freute, da es nun, gegen Mittag, schon wieder fast unerträglich heiß war (gefühlte Temperatur um die 40 Grad).
Bis zur ersten Pause von Steffen, war ca. die Hälfte des Abschnitts bis nach Aken absolviert.  Den nächsten Stopp legte Steffen dann am Kühnauer See ein. Dieser ist sehr schön naturbelassen und lädt zu einer Rast, förmlich, ein. Es haben sich dort mehrere Schwanenfamilien niedergelassen.
Vom Kühnauer See bis nach Aken zur Fähre verblieben Steffen jetzt nur noch ca. 10 km. Der Radweg hier führt noch ein kleines Stück durch den Wald bis hin zur L63. Die Bauhausstadt Dessau wurde links liegengelassen, ist aber sicherlich ebenfalls eine Reise wert.  Der Radweg führt entlang der Landstraße bis nach Aken und ist asphaltiert. Leider ist hier der Radweg durch die Wurzeln der angrenzenden Bäume schon sehr stark beschädigt, so dass das Geruckel am Lenker ordentlich auf die Arme ging.

Dann sah Steffen das Ortseingangsschild und freute sich auf die bevorstehende Rast, da er der Meinung war, dass der Treffpunkt gleich zu sehen ist. Was Steffen nicht wusste ist, dass die Ortschaft Aken gefühlte 10 km lang ist (tatsächlich 4,5 km) und die Strecke schnurgerade ist. Schattenspendende Bäume waren nicht am Wegesrand.

Nach einer kleinen Stärkung bei Jan am Mobil in Aken (Getränkeflaschen wurden aufgefüllt), setzte Steffen mit der Fähre auf die nunmehr rechte Elbseite über. Leider war auf der Fähre nicht ein bisschen Schatten so dass Steffen noch einmal ordentlich “Farbe” im Gesicht bekam.

Als nach ca. 15 km die Elbfähre Barby zu sehen war, war ein Ende der “Hitzeschlacht” in Sichtweite. Steffen setzte über und fuhr entlang der Elbaue in Richtung Schönebeck/Elbe.
Hier wartete Jan bereits (ebenfalls in brütender Hitze) und beide verluden nach Ankunft von Steffen das Fahrrad auf das Mobil und beendeten die diesjährige Radtour.
Gegen 16:00 Uhr war alles ausgeladen und die Tour beendet.

P.S. Trotz kleinerer Unwegsamkeiten auf der Strecke, war dieser Abschnitt absolut sehenswert. Ob kulturell in Wörlitz oder landschaftlich neben der Strecke. Auch dieses Teilstück ist eine Reise wert.
Übrigens der Campingplatz Brückenkopf in Lutherstadt Wittenberg war der beste während der gesamten Radtour und entspricht einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Linksseitig der Elbe gelegen hat man einen wunderbaren Blick auf die Schlosskirche zu Wittenberg sowie die Elbe.

Tour 2017 – Der 9. Tag

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