7. Etappe von Rudbol nach Schobüll

Tourdaten

Länge der Etappe 96,5 km
Zeit für die Etappe 8:23 Stunden
davon Fahrzeit 5:08 Stunden
Höhenprofil 220 HM auf
220 HM ab
Geschwindigkeit Ø 19 km/h

Tagesbericht

Heute stand die 7. Etappe unserer Benefiz-Radtour von Rudbøl nach Schobüll an. Wir sind um 06:30 Uhr aufgestanden und mussten feststellen, dass das schöne Wetter vom Vortag abgezogen war. Es war zwar noch warme Luft aber es war Regen im Anzug. Der Himmel war grau in grau. Das Frühstück konnten wir noch im trockenen genießen. Die Zelte waren noch nass vom nächtlichen Regen und mussten heute so auch verpackt werden.

Um 08:30 Uhr war alles verstaut und es konnte losgehen. Als Motiv für unser heutiges Startfoto haben wir uns den Grenzübergang Rudbol / Rosenkranz ausgesucht. Dieser lag nur weniger Meter von unserem Campingplatz entfernt. Nachdem Jan das obligatorische Foto geschossen hatte, starteten wir. Wir waren etwas unter Zeitdruck, da wir um 10 Uhr ins Rathaus Niebüll eingeladen waren um dort über unsere Tour zu berichten.

26531142673_1f4a916892_b

Regenbekleidung anlegen, und weiter geht’s….

Das Wetter spielte uns heute nicht gerade in die Karten. Windstärken von 19 km/h aus Süd-West und ab Kilometer 18 beginnender Regen war nicht gerade das, was wir uns gewünscht haben. Also holten machten wir einen Stopp um die Regenbekleidung anzuziehen. Bei strömenden Regen kamen wir um 09:45 Uhr am Rathaus in Niebüll an. Wir wurden bereits von Herrn Holger Heinke, zuständig für das Stadtmarketing in Niebüll, erwartet. Nach der Begrüßung sicherten wir unsere Räder und Herr Heinke bat uns in einen Sitzungssaal des Rathauses. Dort war ein kleine Kaffeerunde für uns vorbereitet. Wir berichteten bei einer Tasse Kaffee von unserer Aktion und den Hintergründen dazu.

26860920500_a99faf817c_b

v.l.n.r.: Steffen Schulze, Wilfried Bockholt, Thomas Borutzki, Lars Spanger, Susi Schmidt

Gegen 10:15 Uhr kam dann der Bürgermeister von Niebüll, Herr Wilfried Bockholt, und begrüßte unser Team. Er war sehr Interessiert an unserer Aktion und wir mussten alles ganz genau berichten. Es entwickelte sich ein sehr interessanter Meinungsaustausch. Nach einer Stunde mussten wir uns leider schon wieder verabschieden um unser Etappenziel noch rechtzeitig zu schaffen. Vor dem Rathaus machten wir noch ein paar Gruppenfotos und verabschiedeten uns von Herrn Bockholt und Herrn Heinke.

Jetzt hieß es noch einen neuen Reifen für Thomas sein defektes Hinterrad zu besorgen. Dazu fuhren wir zu einem Fahrradhändler mir Werktattservice. Dort konnten wir den defekten Reifen gegen einen neuen austauschen. Jetzt darf eigentlich nichts mehr schief gehen, denn der neue ist laut Hersteller UNPLATTBAR – wir werden es testen.

26860906120_f0ea787a3d_b

Aktives Windschattenfahren…

Unser nächstes Zwischenziel sollte Ockholm sein. Dort haben wir uns mit unserem Tourmobil zum Mittag verabredet. Von Niebüll aus mussten wir also über 30 Kilometer durch strömenden Regen und gegen stärker werdenden Wind radeln. Teilweise gab es Windböen von 42 km/h. Wir fuhren durch Dagebüll und am Hafen Schüttsiel vorbei. Nach einer ganz toll vorbereiteten Mittagsmahlzeit – Jan hat wieder alles gegeben – überlegten wie, wie die letzten Kilometer absolviert werden. Zur Auswahl stand die kurze Variante über Bleckede nach Schobüll oder die ursprüngliche Variante über die Insel Nordstrand. Die zweite Variante war die anstrengendere, da wir über einen 15 km langen Damm in Richtung Süd-Westen nach Nordstrand radeln mussten und der Wind immer stärker wurde. Das Team entschied sich für die Variante 2 – auf nach Nordstrand.

26529482254_a85630afba_bAuf dem Weg nach Nordstrand mussten wir wieder unzählige Schafsperren überwinden. Aber die durchradelte Landschaft entschädigte uns für die Anstrengungen. Im Slalom um die geschätzt 10.000 Schafe herum kamen wir in Norderhafen auf Nordstrand an. Dort gab es erst einmal ein leckeres Fischbrötchen zur Stärkung. Weiter ging es dann über Strucklahnungshörn quer über die Insel nach Süderhafen. Diese Strecke durften wir diesmal mit Rückenwind fahren. Von Süderhafen aus ging es weiter über den Damm, der die Insel Nordstrand mit dem Festland verbindet, nach Schöbüll. Hier wurden wir bereits von Jan mit ganz viel Kaffee erwartet.

Wir waren froh, dass wir unser heutiges Ziel nach dieser anstrengenden Fahrt erreicht hatten. Nach einer kurzen Pause wurde das Camp aufgebaut. Thomas meldete sich beim Chef des Campingplatzes Seeblick um die Übernachtungmodalitäten zu klären. Der Chef, Bodo Jensen, war sehr angetan von unserer Aktion und überlässt uns kostenlos den Stellplatz für unser Tourmobil und die Zelte. Duschen und WLAN bekamen wir auch kostenfrei gestellt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

Den Abend verbrachten wir heute im Tourmobil, da der Regen wieder einsetzte. Wir hoffen, dass es morgen wieder anders aussieht. An dieser Stelle möchten wir uns für heute verabschieden. Schlaft gut.

7. Etappe

Flickr Album Gallery Pro Powered By: Weblizar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.