4. Etappe von Thyboron nach Nymindegab (Nørre Nebel)

Tourdaten

Länge der Etappe 120 km
Zeit für die Etappe 7:15 Stunden
davon Fahrzeit 5:20 Stunden
Höhenprofil 260 HM auf
260 HM ab
Geschwindigkeit Ø 22 km/h

Tagesbericht

Heute früh sind wir mal erst um 06:30 Uhr aufgestanden. Heute stand die längste Etappe der gesamten Tour auf dem Plan. Aufgrund der kühlen Temperaturen, nahmen wir unser Frühstück heute im Gemeinschaftsraum des Campingplatzes ein. Dort war es angenehm warm und Windgeschützt. Steffen kochte uns heute ein paar Frühstückseier – sehr lecker. Anschließen ging es – wie jeden morgen – an den Abbau unseres Camps. Das geht mittlerweile auch von Tag zu Tag schneller. Nachdem wir alles in unserem Tourmobil verstaut hatten, begaben wir uns zur Rezeption. Die nette junge Dame dort sprach zwar nur dänisch und englisch, aber wir konnten ihr verständlich machen, dass der Tourpokal und die Urkunde ein kleines Dankeschön für ihre Gastfreundschaft sein soll. Im Anschluss machten wir unser Startfoto und das Fahrerteam gingen auf die 120 km lange Etappe. Leider musste Thomas heute noch einmal pausieren, da sein Knie noch immer Probleme machte. Aber so wie es sich entwickelt, schlägt die Behandlung langsam an und er kann hoffentlich ab der 5. Etappe wieder mitfahren.

26453017943_61a435f2f5_kHeute war geplant, dass sich das Fahrerteam mit dem Tourmobil nach ca. 80 km in Hvide Sande zum gemeinsamen Mittag trifft. Steffen hatte vor, dort auch noch mal für eine Stunde seine Angeln ins Meer zu werfen um für das Abendbrot zu sorgen.

Die Route bis zum geplanten Treff führte wieder durch eine sehr sehenswerte Landschaft. Nach wenigen Kilometern entdeckte das Team eine Kollonie von brütenden Schwänen. Sie hatten ihre Nester in unmittelbarer Nähe der “Route 1” – wie der Nordseeküstenradweg in Dänemark bezeichnet wird. Kilometerlange, einsame und verlassene Radwege schlängelten sich mitten durch die Dünen. Über Asphaltstrecken, Schotterpisten und Sandwegen war alles dabei, was als Fahruntergrund möglich ist. Als sehenswerte Highlights besuchte das Team den legendären Leuchtturm von Bovbjerg und die angrenzende Steilküste. Weiter ging es durch verträumte kleine Ortschaften wie z.B. Vederso und Sondervig. Kurz vor Sondervig befindet sich ein kleiner Bauernhof mit einem Hofladen, der typische dänische Spezialitäten anbietet. Dort machte das Team eine kleine Rast um ein paar Kleinigkeiten für Zuhause mitzunehmen.

27021011786_58a50b6fa3_kUm 13:20 Uhr kam das Fahrerteam gut gelaunt in Hvide Sande am vereinbarten Treffpunkt an. Leider kam Steffen aufgrund des starken auflandigen Windes heute nicht dazu, seine Angeln auszuwerfen. Somit musste sich das Tourteam etwas anderes zum Abendbrot einfallen lassen. Nach einer kurzen Rast und einem deftigen Mittagsmahl (dänische Brotstange mit Wurst und Käse sowie die wichtige Nutella) ging es gegen 14:00 Uhr auf die letzten 40 Kilometer dieser Etappe. Dieses Routenteilstück verlief zwischen Nordsee und dem Ringkobingfjord abermals auf allen möglichen Fahrbahnuntergründen.

Da an diesem Tag ja noch kein Missgeschick passiert war, ließ es sich Steffen nicht nehmen, den “Eimer der nicht mit Honig gefüllt ist” auszuwählen. An einer starken Kurve, an der sich eine zuvor nicht sichtbarer Abfahrt anschloss, kippte er nach rechts und vermaß den Boden des Radweges. Zum Glück ist ihm dabei nichts weiter passiert. Lediglich der Schuh verlor eine Schraube der Klicker.

Zwei Stunden nachdem das Team in Hvide Sande abgefahren war, traf es am Etappenziel, dem “Nymindegab Familie camping” , ein. Als erstes gab den obligatorischen Kaffee, der diesmal schon fertig war. Auch das Camp war heute schon zum Großteil fertig aufgebaut. Das wurde durch das Begleitteam bereits erledigt. So konnten das Fahrerteam schleunigst unter die Dusche um sich aufzuwärmen, denn der sehr kühle Wind hat die Fahrer ziemlich frieren lassen. Anschließend ging es bereits an die Zubereitung des Abendessens. Wiedereinmal übernahm das Kochen unsere Susi. Sie bereitete für uns Kartoffelspalten mit Würstchen und Steaks zu. Als Beilage gab es frisches Gemüse. Frei nach dem Motto “Wer kocht muss nicht abwaschen” übernahm diese Aufgabe heute Steffen und Hans. Thomas kümmerte sich derweil um unser Tagebuch und die Bilder des Tages und Susi und Lars machten einen Abendspaziergang und erkundeten Nymindegab.

Dies soll es für heute gewesen sein. Morgen geht es dann auf die 5. Etappe nach Esbjerg, wo wir dann einen Ruhetag einlegen werden. Natürlich werden wir trotzdem über unsere Erlebnisse und Eindrücke in Esbjerg berichten.

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Die Macht des Windes ist überall zu sehen.

 

4. Etappe

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