3. Etappe von Hanstholm nach Thyboron

Tourdaten

Länge der Etappe 79,7 km
Zeit für die Etappe 5:33 Stunden
davon Fahrzeit 3:34 Stunden
Höhenprofil 210 HM auf
250 HM ab
Geschwindigkeit Ø 22 km/h

Tagesbericht

Frühstück in HanstholmDer Wecker klingelte wieder um 06:00 Uhr. Um diese Zeit sind die Campingplätze eine echte Oase der Ruhe. Bis auf wenige Ausnahmen sind wir die Einzigen, die wach sind. Nach der Morgentoilette deckten wir das Frühstück ein. Auf dem Campingplatz in Hanstholm gab es einen überdachten und geschützten Bereich mit Tischen und Bänken, welchen wir uns zu nutze machten. Ein Frühstück bei strahlenden Sonnenschein – besser kann der Tag nicht beginnen.

Anschließend ging es an den Abbau des Camps und die Vorbereitung für die heutige Tour. Die Zelte mussten verpackt werden und die Räder brauchten nach der letzten Etappe auch etwas Pflege von unserem Mechaniker “Lars”. Was uns sehr leid tat, war die Tatsache, dass Thomas für den heutigen Tag ausgefallen ist. Seine Knieprobleme sind trotz intensiver Behandlung nicht besser geworden. Also haben wir zum Wohle der Gesundheit entschieden, dass Thomas heute pausiert. Die Gesundheit kommt vor dem persönlichen Ehrgeiz.

Um 08:20 Uhr ging es wieder zur Rezeption. Unsere Dankesurkunde und unser Tourpokal durften wir diesmal einem Mitarbeiter des Campingplatzes Hanstholm überreichen. Er war sehr überrascht über die nette Geste. Auch diesmal durften wir alle Annehmlichkeiten auf dem Campingplatz kostenlos nutzen. Dafür auch hier noch einmal einen recht herzlichen Dank.

Um 08:30 Uhr ging es dann für unsere drei Fahrer, Susi, Lars und Steffen los in Richtung Thyborøn. Die Route des heutigen Tages führte komplett durch den Nationalpark Thy.

Wasser, Strand und Dünen. Heiden, Wälder und große, saubere Seen. Die Natur im Nationalpark Thy ist mit ihrem Angebot an menschenleeren, abwechslungsreichen Landschaften und seltenen Tieren und Pflanzen von herausragender Qualität. Hier kann man die wilde Natur erleben. Quelle: http://de.nationalparkthy.dk/

Genau wie es diese Zitat beschreibt haben wir den Nationalpark auch live erleben dürfen. Ein atemberaubendes Naturerlebnis.

TeamleistungNur wenige Kilometer hinter Hanstholm musste das Radteam dem Tourmobil aus der Bredouille helfen. Hans, unser Tourmobil-Fahrer hat sich in einer Sanddüne auf einem kleinen Parkplatz direkt am Meer festgefahren. Mit vereinten Kräften, einem Kehrblech und ein paar Holzbrettern hatten wir das Tourmobil nach etwa einer Stunde wieder ausgegraben. So ein Erlebnis macht ein tolles Team aus.

Zum Mittag waren wir mit dem Tourmobil in Nørre Vorupør verabredet. Dort trafen die Radfahrer um 11:00 Uhr ein. Als kleine Wiedergutmachung und Dankeschön an das Team fürs Ausgraben lud Hans das ganze Team zu einem leckeren dänischen Fischbrötchen ein. Diese ließ sich das Team besonders schmecken. Anschließen befuhren unsere Radler noch die Mole von Nørre Vorupør, was aufgrund des hohen Wellengangs ein besonderes Erlebnis war. Nun konnte die Fahrt nach Thyborøn fortgesetzt werden. Der nächste Treffpunkt mit dem Tourmobil wurde an der Thyborøn-Agger Fähre vereinbart. Ohne die Fährnutzung hätten wir einen Umweg von ca. 140 km machen müssen.

26961539821_d9d74e3806_kAuf dem Weg von Nørre Vorupør zur Thyborøn-Agger Fähre besuchten wir noch ein kleine Galerie, welches direkt auf unserer Route lag. Dort trugen wir uns in das ausliegende Gästebuch ein.

Um 13:50 Uhr kam das Radteam dann an der Thyborøn-Agger Fähre an, wo das Tourmobil schon wartete. Wir hatten Glück und konnten direkt auf die Fähre fahren, die kurz zuvor angelegt hatte. Für die 10-minütige Überfahrt mussten wir umgerechnet 40 EUR zahlen. Vom Anlegen der Fahre bis zum Thyborøn Camping Hotel & Hytteby waren es jetzt nur noch ca. 10 Minuten.

Auf dem Campingplatz wurden wir schon wieder erwartet. Wir bekamen unsere Einfahrtskarten und Duschkarten für das Team und konnten auf unseren Stellplatz fahren. Jetzt gab es erst mal einen schönen heißen Kaffee. Dies ist mittlerweile zu einem täglichen Ritual geworden. Danach haben wir unsere Zelte aufgebaut und sind aus den Radsachen gestiegen. Da der Tag noch jung war, entschlossen wir uns, die Umgebung und den Strand zu erkunden – diesmal aber zu Fuß. Nach unserer Rückkehr ins Camp machten sich heute Susi und Lars daran, das Abendbrot zu kochen. Es gab eine typische Radfahrerspeise – Nudeln mit Tomatensoße. Nach dem Abendbrot heißt bei uns “Privatsphäre” – jeder macht das, wozu er Lust hat. Bis auf Thomas, der darf abends unser Tagebuch schreiben und die Bilder des Tages sortieren  🙂 und Steffen kontrolliert dann alles  😉

Und jetzt ist es 21:50 Uhr und wir sagen Tschüß bis morgen…… Feierabend.

P.S. Wir drehen auch fleißig Videos von unserer Strecke. Die ersten könnt Ihr auf unseren YouTube-Kanal anschauen.

3. Etappe

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