2. Etappe – von Tynec nad Labem nach Lazne Tousen

Am 13.05.2027 führte uns der Weg von Tynec nad Labem nach Lazne Tousen kurz vor Prag, der Hauptstadt der Tschechischen Republik. 

Der Tag begann wieder gegen 06.00 Uhr, da wir wieder vor dem Wecker wach wurden. Der Campingplatz Marina Tynec bot super Sanitäranlagen, welche wir natürlich auch für die tägliche Körperpflege nutzten.

Nach dem ersten Kaffee gab es Frühstück mit frischen Brötchen, Wurst und Käse. Das war für Steffen heute besonders wichtig, um die Kilometer des heutigen Tages zu bewältigen. Es standen ca. 80 km bevor. Die geplante Strecke bestand aus ca. 35 km losem Untergrund, welche sich im Verlaufe der Fahrt als Acker- und Feldweg erwiesen. Erschwerend kam hinzu, dass es hier Loch an Loch gewesen ist.

Ein Ausweichen wäre sinnlos gewesen, da man hier wiederum durch zwei Schlaglöcher gefahren wäre (der Hintern hat hier wirklich gelitten). Insgesamt gesehen ist der Teil des Elberadweges am besten mit dem Mountainbike zu fahren, da hier die Schlaglöcher besser abgefedert werden. Für Tourenräder ist der Abschnitt (nördlich der Elbe) absolut ungeeignet.

Landschaftlich ist der Weg allerdings sehr zu empfehlen.

Man kann sehr vielen Anglern zu schauen (bestimmt alle km 1-2 Angler). Steffen kam an vielen Naturteichen vorbei an denen man Froschkonzerte in verschiedensten Lautstärken vernehmen konnte. Steffen fuhr durch mehrere Waldabschnitte bei denen man Konzerte von Vögeln hörte die so laut waren, dass man 100 Dezibel als leise empfindet.

Der Tag entlang der Elbe begleitete mich mit vielen weiteren Ereignissen, wie zum Beispiel ein Springreitturnier, einem Kanurennen und einem Gewitter mit sehr viel Regen, welcher Steffen bis auf die Haut, in 1er Minute durchnässte.

Ein weiteres Highlight war, das Tragen Steffens Rades über eine Brücke (1x Hoch und 1x Runter). Nach ca. 4 Stunden erreichte er Nymburk, ca. 70% Prozent der Tagesstrecke. In Nymburk war der erste Treffpunkt mit Jan, der unser Tourmobil fährt. Dort fand an diesem Tag ein Fest zu Ehren Jan Hus statt. Da Jan schon gegen 10:00 Uhr dort war, konnte er einen Großteil der Feierlichkeiten dort mitverfolgen. Es gab einen Umzug und eine Gedenkveranstaltung zu Ehren Jan Hus an seinem Denkmal in Nymburk (Schloss Nymburk). Es war eine wundervolle Stadt mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten, die man gern auch wieder besucht. Verwinkelte Gassen, alte Häuser, historische Denkmäler und gelebte Geschichte – absolut eine Reise wert.

Nach einer kleinen Stärkung am Tourmobil in Form eines tschechischen Döners, ging es dann weiter entlang der Elbe in Richtung Prag bis nach Lazne Touzen.

Entlang der Strecke kamen immer mehr Radfahrer zum Vorschein, Familien mit Kinder, Senioren und aber auch durchtrainierte Einzelfahrer. Leider waren 50 Prozent der Strecke Mountainbike Terrain, so dass Steffen mit seinem Tourenrad ganz schön zu kämpfen hatte. Er stellte fest das alle Tschechen eigentlich Mountainbike fahren, einschließlich der Kinder.

Ob jung ob alt der Fahrradweg ist für alle machbar.

In Lazne Tousen endete der RADTAG.

Jan und Steffen setzten mit der “Unterkunft” nach Prag um einen Erholungstag einzulegen.

Fazit des Tages:

  • Radweg ist anspruchsvoll für Tourenräder (eigentlich ungeeignet) aber für die Mounti´s jederzeit zu schaffen
  • Landschaft wunderbar
  • Geschichte, Kultur erlebbar und eigentlich ein Muss!!
  • jetzt die schönste Region nach dem Riesengebirge

 

Tour 2017 – Der 3. Tag

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