2. Etappe von Lokken nach Hanstholm

Tourdaten

Länge der Etappe 110 km
Zeit für die Etappe 8:30 Stunden
davon Fahrzeit 6:11 Stunden
Höhenprofil 390 HM auf
360 HM ab
Geschindigkeit Ø 18 km/h

Tagesbericht

Die 2. Etappe begann um 06:00 Uhr in der Früh als der Wecker klingelte. Das Wetter war um diese Zeit sehr durchwachsen und kühl.  Nach einem ausgedehnten Frühstück musste das Camp wieder abgebaut werden. Nach der zweiten Nacht ging das schon wesentlich schneller. Nach einer kurzen Tourbesprechung ging es um 08:20 Uhr zur Rezeption. Hier wartete Lars bereits auf uns. Wir bedankten uns auch bei Lars mit einer Dankesurkunde und einem Tourpokal. Er freute sich riesig darüber und wünschte viel Erfolg auf unserer weiteren Tour.

Nachdem wir unser obligatorisches Startfoto gemacht hatten, ging es um 08:30 Uhr los. Wir folgten der Navigation für ca. 4 km und standen plötzlich mitten am Strand. Hier führt der Nordseeküstenradweg offiziell auf einem langen Sandstrand entlang. Aufgrund unserer Technik und der Tatsache, dass der starke Wind den Strand mit leichtem trockenen Sand überdeckt hat, mussten wir hier von der Route abweichen und dieses Teilstück umfahren. Nach 12 km kamen wir wieder auf unsere geplante Route zurück. Bis Kilometer 30 lief alles wie geschmiert. Hier machten wir unsere erste kleine Pause und nahmen einen kleinen Snack in Form von Obst und Müsliriegel zu uns. Gut gestärkt ging es weiter, der nächste Zwischenhalt war in Slettestrand geplant, wo wir uns bei Kilometer 50 mit unserem Tourmobil zum Mittag verabredet hatten.

Ab Kilometer 30 wurde der Weg für Thomas und Steffen mehr oder weniger zur Qual. Das lag an dem außergewöhnlich losen Untergrund. Dieser bestand aus groben Rollkies und machte das Befahren mit ihren Rädern beschwerlich. Susi und Lars dagegen waren nicht zu bremsen. Mit ihren Mountainbikes war der Untergrund kein Problem. Wir ließen uns aber nicht unterkriegen und kämpften und nach Slettestrand. Die durchradelte Landschaft war wiedereinmal absolut sehenswert. Trotz der beschwerliche Fahrt ergötzten wir uns an der Landschaft. Leider begannen bei Thomas die ersten Probleme mit dem rechten Knie. Durch die kilometerlangen Grobkieswege und das damit verbundene rutschige Fahrverhalten des Rades kam es augenscheilich zu einer Überbelastung der Bänder im Knie.

26917835872_d9bffed6c1_zDie Mittagspause in Slettestrand nutzten wir zur ausgiebigen Mittagspause und Thomas zur Behandlung seines Knies. Als Highlight aus der Mittagspause ist ein Fauxpas von Susi zu betieteln. Sie trat leider in einen nicht gerade wohlriechenden Haufen. Da sie Fahrradschuhe mit Klicktechnick anhatte, gestaltete sich das Säubern etwas schwierig.

Nach der Pause ging es gleich in eine “Bergetappe”. Für Susi und Lars waren es zwar nur kleine Hügel – die beiden sind was anderes gewohnt wenn es um Berge geht – aber für Steffen und Thomas waren die “Berge” schon anstrengend. Und wie es kommen musste, zogen sich die Grobkieswege die komplette restliche Strecke bis zum Ziel durch. Geschätzt waren 80% der Gesamtstrecke mit diesem bescheidenen Untergrund ausgestattet. Für Reiseradler ein absolutes No-Go. Die letzten 5 Kilometer zu unserem Campingplatz in Hanstholm durften wir auf einer asphaltierten Straße fahren.

Der Empfang auf dem Campingplatz war wieder sehr herzlich. Auch hier wusste man schon bescheid und erwartete uns. Nachdem wir uns einen geeigneten Stellplatz gesucht hatten bauten wir nach einer anständigen Tasse Kaffee unser Camp auf. Jetzt konnten wir aus den Radsachen raus und unter eine heiße Dusche gehen. Zum Abendbrot gab es heute Erbsensuppe mit Bockwurst.

Wir beendeten diesen anstrengenden Tag um 22 Uhr.

2. Etappe

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