13. und letzte Etappe von Wischer nach Magdeburg

Tourdaten

Länge der Etappe 98 km
Zeit für die Etappe 7:22 Stunden
davon Fahrzeit 4:48 Stunden
Höhenprofil 260 HM auf
240 HM ab
Geschwindigkeit Ø 20 km/h

Tagesbericht

Heute stand unsere 13. und somit auch letzte Etappe unserer 1. Benefiz-Radtour auf dem Plan. Sie sollte uns über 89 km (geplant) von Wischer nach Magdeburg führen. Das gesamte Team war wieder früh auf den Beinen, denn heute ging es nun nach 15 Tagen endlich auch wieder nach Hause zu unseren Familien. Nach einem ausgiebigen letzten gemeinsamen Frühstück machte Lars die Räder ein letztes Mal fit für die Fahrt. Wir mussten uns ein bisschen beeilen, denn um 09:30 Uhr waren wir mit weiteren Mitradlern und dem Bürgermeister der Stadt Tangermünde verabredet.

27037427340_f7f9d485f8_kUm 08:20 Uhr ging es zur Rezeption des Campingplatzes Wischer um uns auch hier mit einer Dankesurkunde und unserem Tourpokal für die Unterstützung un Form von vergünstigten Ubernachtungskonditionen zu bedanken. Wir machten ein letztes Mal ein Startfoto am Abfahrtscampingplatz und dann ging es auch schon los. Die Fahrt nach Tangermünde sollte 15 km lang sein. Nach einer kurzen Straßenfahrt ging es an den Elbdeich, der uns bis nach Tangermünde führte.

27037381410_ace1aecef4_kAm Rathaus angekommen, warteten dort bereits unsere Unterstützungsradler, Franzi, Maja, Heike und Matze sowie der Bürgermeister Herr Jürgen Pyrdok auf uns. Nach einer herzlichen Begrüßung unter Radlern wurden wir auch von Jürgen Pyrdok herzlichst in Tangermünde willkommen geheißen. Während sich unser neuen Teammitglieder für den heutigen Tag etwas stärkten – sie sind mit der Bahn von Magdeburg nach Demker gefahren und von da mit dem Fahrrad nach Tangermünde – sprach Thomas mit dem Bürgermeister über unsere Tour und ihre Hintergründe. Eine Vertreterin der lokalen Presse hatte auch noch viele Fragen an unseren “Präsidenten” wie er liebevoll von den Teammitgliedern während der Tour getauft wurde. Auf Bitte der Pressevertreterin stellte sich das ganze Team zusammen mit dem Bürgermeister für ein Gruppenfoto an der Statue der “Grete Minde” auf. Anschließen gab es noch eine kleine Führung durch das Rathaus.

27279349556_f27ccf7614_k

26705328064_3194542d65_kUm 10 Uhr mussten wir zum Aufbruch anhalten, denn der nächste Termin drängte uns. Wir mussten gegen 12 Uhr in Burg sein und bis dort waren es noch 50 km. Die nun 9 Radler umfassenden Gruppe wurde noch kurz in ein paar Sicherheitsaspekte für die Fahrt eingewiesen und dann ging es los. Aufgrund mehrerer Baumaßnahmen am Elberadweg mussten wir eine abweichende Route nehmen. Leider gab es auch auf der Umleitung immer wieder unüberwindbare Hindernisse und wir mussten die Route ständig ändern. Das kostete viel Zeit. Bei Kilometer 39 ab Abfahrt in Wischer erreichten wir die Fähre Ferchland und setzten damit in den Landkreis Jerichower Land auf der anderen Elbseite über. Wir kamen recht zügig bis zur Schleuse Parey als der Hinterreifen von Steffen’s Rad plötzlich Luft verlor. Lars machte sich sofort dran, die Panne zu beheben. Im Mantel war ein dickes Loch aber am Schlauch konnte kein leck festgestellt werden. Mit etwas Panzertape konnte der Mantel geflickt werden.
26706116173_1fdc317c25_kMit etwas Verzögerung fuhren wir weiter in Richtung Burg. Hier war bereits abzusehen, dass wir in Burg mit Verspätung ankommen werden. Da die Gruppe im Verband zu lange gebraucht hätte und bereits einige Pressevertreter auf uns warteten, entschloss unser “Präsident”, die Gruppe zu teilen und einen schneller fahrenden Teil zusammen mit Steffen vorzuschicken, da er über eines der beiden Navigationsgeräte verfügte. Thomas mit dem anderen Navi radelte normal mit dem anderen Teil der Gruppe weiter. In Parchau kam dann Jan mit unser Tourmobil der zweiten Gruppe entgegen damit der “Präsident” mit mehr Speed nach Burg radeln konnte um die Presse und den Landrat des Jerichower Land nicht länger warten zu lassen. Jan navigierte die restliche Gruppe nach Burg. Am Treffpunkt vor dem Landratsamt in Burg wartete die erste Gruppe bereits auf Thomas. Kurze Zeit später traf auch der Rest der Gruppe ein. Der Landrat Herr Steffen Burchhardt, Sven Wagener als Vertreter der Stadt Burg sowie mehrere Pressevertreter waren auch schon anwesend und begrüßten nun die vollständige Fahrergruppe recht herzlich.

27312444115_6d0803b9d4_kViel Zeit zum Luftholen blieb nicht, denn alle hatten viele Fragen an die Radler. Thomas gab einer Pressevertreterin ein Radiointerview für den MDR Sachsen-Anhalt und die anderen Mitfahrer redeten mit den anderen Pressevertretern der lokalen Zeitungen. Nebenbei stärkten sich alle mit diversen Getränken und Müsliriegel. Zum Abschluss machten wir noch ein paar schöne Gruppenfotos für die Pressevertreter.

27215190462_2a3ac2831b_kGemeinsam mit dem Landrat Steffen Burchhardt und dem Vertreter der Stadt Burg, Sven Wagener, machte sich das Fahrerteam auf den Weg in Richtung Magdeburg. Herr Wagener begleitete uns bis Niegripp und Steffen Burchhardt begleitete uns bis zur Trogbrücke in Hohenwarte. Unterwegs gab es viel Gelegenheit für sehr interessante Gespräche mit den beiden.

27037221850_8ae9721e53_kAn der Trogbrücke angekommen lud Steffen Burchhardt das Radlerteam auf ein Eis ein, was eine willkommene Erfrischung war. Leider war die gemeinsame Fahrt hier schon zu ende, denn der Landrat bekam einen Anruf und musste zurück nach Burg zu einem wichtigen Termin. Wir verabschiedeten uns von ihm und er wünschte uns noch viel Erfolg, sowohl für diese Aktion als auch für die Zukunft unseres Vereins.

Für uns war es Zeit weiterzufahren. Bis zum Ziel waren es noch 20 Kilometer. Wir waren wieder im Zeitplan und mussten uns nicht mehr beeilen. Für die letzten Kilometer hatten wir noch gut 2 Stunden Zeit. Den Elberadweg folgend ging es nun gemütlich bis nach Magdeburg. Über die “Golden-Gate-Bridge” ging es zum Wissenschaftshafen und weiter auf das Schleinufer. Dort erreichte unsere Gruppe eine starke öffentliche Präsenz in Magdeburg. Das letzte Stück unserer Strecke fuhren wir auf der Erich-Weinert-Straße und der Leipziger Straße bis zum Uniklinikum. Am Elternhaus des Förderkreis krebskranker Kinder e.V. wurden wir jubelnd von allen bereits anwesenden um 15:45 Uhr empfangen.

27215818152_7d801b24cc_bNach 1.295 km und 13 Etappen erreichten wir heute unser Ziel in Magdeburg. Bei den Fahrern Susi, Lars, Steffen und Thomas war eine wahnsinnige Erleichterung zu spüren. Die vier Stammfahrer dieser Tour lagen sich glücklich in den Armen und freuten sich, gesund und munter die Tour geschafft zu haben. Sie bedankten sich auch bei Ihrem Begleitfahrer Jan, der sie die letzten 11 Tage umsorgte. Leider war unser Hans, der Begleifahrer der 1. bis 5. Etappe heute nicht da. Aber auch ihm gebührt unser herzlichster Dank.

27037157170_4572a2122d_kDie Mitglieder und Mitarbeiter des Förderkreis krebskranker Kinder e.V. und des Elternhauses bereiteten den Radlern eine tolle Willkommensfeier. Mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnten sie unsere Fahrer und ihre mittlerweile eingetroffenen Familienmitglieder. Von den durch unseren Verein eingeladenen Sponsoren und Unterstützern kam leider nur Frau Bettina Weimann, vom Magdeburger Tourismusverband Elbe-Börde-Heide e.V., zur Ankunftsfeier.

Nachdem sich alle Anwesenden am bereitgestellten Buffet gestärkt hatten und eine Führung durch das Elternhaus genossen hatten, bat unser “Präsident” um die Aufmerksamkeit aller. Eine kleine Rede musste an dieser Stelle noch sein. Thomas bedankte sich in seiner Abschlussrede bei “seinem” ganzen Team, ohne dem das Projekt “Benefiz-Radtour” nicht hätte umgesetzt werden können. Jeder Einzelne hatte seinen Teil zum erfolgreichen Tourverlauf beigetragen.

Susi ist wie ein Tempomat; Man stellt (s)eine gewünschte Geschwindigkeit ein, lässt sie vorfahren und versteckt sich dahinter. Sie fährt immer die eingestellte Geschwindigkeit durch; Egal ob Wind, Sturm, Regen, Hagel, Schnee oder Anstiege!

Diese Zitat aus seiner Rede sorgte für allgemeine Belustigung und sollte aufzeigen, wie wichtig jedes einzelne Teammitglied während der Tour war. Thomas übergab dann das Wort an Prof. Dr. Kristian Kothe, der das Team auf den letzten drei Etappen mit dem Rad begleitet hatte. Kristian würdigte die erbrachte Teamleistung und bedankte sich dafür, das er für kurze Zeit ein Teil davon sein durfte. Er übergab an Thomas zwei Spenden a 300 EUR – einmal vom Radsportmuseum “Course de la Paix ” und zum anderen von seiner Klinik an der Müritz. Der Spendentopf der Benefiz-Radtour konnte somit um weitere 600 EUR gefüllt werden.

Zwei weitere Spenden konnte Thomas von Franziska Burghardt entgegennehmen. Franzi, wie wir sie nur nennen, ist ebenfalls Vereinsmitglied beim FREUNDE RADELN e.V. und sammelte mit ihren Kolleginnen Heike Meinert und Maja Kaminski während der gesamten Tourdauer in ihrer Firma fleißig Spendengelder. Von den Mitarbeitern der Fa. MTU Reman Technologies GmbH Magdeburg kamen so 259,10 EUR zusammen und von dem Studententeam “MTU – Twin Power Pack” der MTU Reman Technologies GmbH Magdeburg wurden weitere 200 EUR gespendet. Das Geld wurde ebenfalls sofort in den Spendentopf getan.

26705169564_7f5b04409e_kDer krönende Höhepunkt der Abschlussrede unseres “Präsidenten” war die Bekanntgabe der vorläufigen Spendensumme und die Übergabe des Spendenschecks an den Förderkreis krebskranker Kinder e.V.. Thomas ließ es sich nicht nehmen die Spannung hoch zu halten, denn der vorbereitete Scheck enthielt noch keinen Betrag. Diesen schrieb er erst unter den Augen der Anwesenden auf den Scheck, nachdem er die Zahlen von gestern Abend um die Summe der Spenden vom heutigen Tag zusammengerechnet hatte.

3.100 EUR – Diese Zahl stand gegen 17:00 Uhr auf dem Spendenscheck – den Thomas Borutzki vom FREUNDE RADELN e.V. an Ulrich Schmidt und Jana Ziegler vom Förderkreis krebskranker Kinder e.V.  übergeben konnte. Mit tobenden Applaus  wurde die Spendenübergabe durch alle Anwesenden begleitet. Thomas betonte während der Übergabe, dass es sich hierbei um das vorläufige Ergebnis handelt und noch weitere Spenden angekündigt sind. Das endgültige Ergebnis wird zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt.

27037494530_7634f31ec2_k

Mit dem Ausklang dieser toll organisierten Ankunftsfeier möchten wir auch unser Tagebuch anlässlich unserer 1. Benefiz-Radtour von Skagen nach Magdeburg schließen. Wir hoffen, mit unseren täglichen Berichten allen Lesern Freude bereitet zu haben. In den nächsten Tagen werden wir einen Abschlussbericht zu unserer Tour veröffentlichen – mit allen Zahlen und Fakten rund um das Team und die Aktion.

Bild1

Statistik zur Benefiz-Radtour

 

13. Etappe

Flickr Album Gallery Pro Powered By: Weblizar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.