12. Etappe von Gartow nach Wischer

Tourdaten

Länge der Etappe 109 km
Zeit für die Etappe 8:18 Stunden
davon Fahrzeit 5:34 Stunden
Höhenprofil 300 HM auf
300 HM ab
Geschwindigkeit Ø 19 km/h

Tagesbericht

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Übergabe des Tourpokals an den Campingpark Gartow

Heute soll uns die vorletzte Etappe von Gartow nach Wischer bringen. Veranschlagt waren laut Planung 101 km. Um 6 Uhr klingelte der Wecker und Jan und Steffen bereiteten das Frühstück vor. Karin, die Lebensgefährtin von Kristian Kothe, besorgte frische Brötchen vom Bäcker. Thomas schlief heute mal etwas länger, denn gestern Abend wurde es durch das schreiben des Tagesberichtes halb eins, als er ins Bett kam. Kurz nach sieben saßen dann alle am Frühstückstisch. Wir mussten uns etwas beeilen, denn bereits um 08:45 Uhr hatten wir unseren ersten Termin für heute am Rathaus in Gartow. Aber da wir ja nun mittlerweile geübt sind im Zeltabbau haben wir es geschafft um 08:30 Uhr abfahrbereit an der Rezeption zu stehen. Thomas und Steffen übergaben dort unseren Tourpokal und die Dankesurkunde, denn der Campingpark Gartow hat uns die Übernachtung kostenlos ermöglicht. Jetzt noch schnell das Startfoto und dann konnte es auch schon losgehen. Heute waren wir wieder zu fünft im Fahrerfeld, denn Kristian war auch wieder an Bord.

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Empfang am Rathaus Gartow

Bis zum Rathaus in Gartow waren es nur ein paar Minuten Fahrt. Dort wurden wir bereits vom Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Gartow, Herrn Christian Järnecke sowie von der Bürgermeisterin der Stadt Schnackenburg, Frau Irene Brade, sowie weiteren Gemeindemitarbeitern empfangen. Frau Brade, Herr Järnecke und eine weitere Mitarbeiterin waren mit ihren Rädern gekommen, um uns von Gartow bis nach Schnackenburg zu begleiten. Nach einem herzlichen Willkommen und einer kurzen Vorstellungsrunde machten wir noch ein Gemeinsames Foto. Dann sollte es auch schon losgehen, zum Erzählen hatten wir auf der ca. 13 km langen Strecke noch genügend Gelegenheit. Am Gartower See vorbei ging es auf dem Elbdeich entlang in Richtung Schnackenburg. Unterwegs nutzten unsere Mitradler die Gelegenheit, unseren Fahrern die ein oder andere Geschichte unserer bisherigen Tour zu entlocken. An ein paar interessanten Punkten der Region Elbtalaue machten wir halt und Frau Brade und Herr Järnecke erklärten uns ihre Heimat. In Schnackenburg fuhren wir zum dortigen Grenzlandmuseeum und durften dort auch einen kleinen Rundgang machen. Anschließen fuhren wir noch in den Sportboothafen und erkundigten uns nach den Schicksalen der Stadt in Folge der letzten großen Elbehochwasser. Zum Abschluss begleiteten uns unsere Mitradler zur Fähre, da wie auf die andere Elbseite übersetzten wollten um nach Wittenberge zu kommen. Am Fähranleger angekommen überraschte uns Herr Järnecke mit der Übergabe einer Spende für unsere Aktion, welche die Mitarbeiter seiner Verwaltung gesammelt hatten. Thomas, unser 1. Vorsitzender, nahm die Spende entgegen und bedankte sich recht herzlich für die Hilfsbereitschaft. Nun mussten wir uns leider auch schon verabschieden, denn unsere Fähre legte bereits an. Mit den besten wünschen für den weiteren Erfolg unserer Benefiz-Radtour wurden wir verabschiedet und verließen mit der Fähre die Elbtalaue Gartow und somit auch das Land Niedersachsen in Richtung Brandenburg.

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Empfang und Spendenübergabe am Rathaus Wittenberge

Auf der anderen Elbseite angekommen, radelten wir auf dem Elbdeich den Elberadweg folgend in Richtung Wittenberge. Bei Cumlosen verließen wir den Elberadweg und fuhren auf einem straßenbegleitenden Radweg nach Wittenberge. Um 11:45 Uhr kamen wir am wunderschönen Rathaus in Wittenberge an. Dort warteten bereits Jan und Karin sowie die Sekretärin des Bürgermeisters auf uns. Da der Bürgermeister von Wittenberge, Herr Dr. Oliver Hermann, am heutigen Tag leider anderweitig eingebunden war, wurden wir von seinem Stellvertreter, Herr Poorten, am Rathaus empfangen. Nach einer herzlichen Begrüßung würdigte Herr Poorten im Ramen einer kurzen Ansprache das Engagement unseres Vereins und erkundigte sich nach dem bisherigen Verlauf unserer Tour. Anschließen übergab Herr Poorten unserem 1. Vorsitzenden eine Spende der Stadt Wittenberge i.H.v. 50 EUR. Dafür bedankte sich Thomas recht herzlich. Als kleines Dankeschön übergaben wir ein paar Schlüsselbänder zu unserer Benefiz-Radtour. Herr Poorten wünschte allen Radlern noch eine unfallfreie Weiterfahrt und viel Erfolg für die letzten beiden Etappen.

27174347332_404f39d504_kJetzt mussten wir uns etwas sputen um unser heutiges Etappenziel, den Campingplatz in Wischer noch rechtzeitig zu erreichen. Es war bereits mittags und bis zum Ziel waren es noch gut 70 km. Wir navigierten uns wieder auf den Elberadweg zurück. Auf der Wittenberger Elbseite entlang folgten wir dem Elberadweg bis nach Havelberg. Leider mussten wir aufgrund von Bauarbeiten an mehreren Brücken und Deichabschnitten einen Umweg von 10 km fahren. Von Havelberg aus ging es zur Fähre Werben. Hier setzte wir mit der Gierfähre auf die andere Elbseite über. Das Übersetzen mit der Gierfähre ist immer wieder ein beschauliches Erlebnis. Auf der anderen Elbseite warteten bereit Karin und Jan mit einer kleinen Stärkung auf uns.

Um 14:30 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg, die restlichen 37 km unserer heutigen Etappe zu bewältigen. Leider müssen wir sagen, dass es die bislang beschwerlichsten Kilometer waren, die wir im Rahmen unserer Tour auf dem Elberadweg zurückgelegt haben. Der Zustand des Radweges entsprach nicht dem, was wir erwartet hatten. Die gepflasterten Wege waren in einem ziemlich desolaten Zustand. Teilweise mussten wir die normale Strasse benutzen, da der Radweg nicht befahrbar war.

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Geschafft… Das Ziel ist erreicht

Um 17 Uhr kamen wir endlich an unserem Zielort an. Nachdem wir an der Rezeption eingecheckt hatten, konnten wir unser Camp aufbauen. Heute wurden die Zelte als erstes aufgebaut, da wir sie heute früh in einem sehr nassen Zustand abgebaut hatten. Als das erledigt war, gab es erst mal einen Kaffee. Anschließen gingen die Fahrer unter die Dusche. Zum Abendbrot servierte uns Jan heute ein leckeres Gulasch mit Kartoffeln. Er verfeinerte es mit allem, was noch so in der Küche zu finden war, denn heute war der letzte Abend und das letzte gemeinsame Abendbrot auf unserer Tour.

Für heute möchten wir mit der Vorfreude auf die morgige letzte Etappe den Tag ausklingen lassen. Morgen geht es von Wischer nach Magdeburg. Zwei feste Termine stehen dann noch auf unserem Programm. Um 09:30 Uhr treffen wir uns mit dem Bürgermeister von Tangermünde und um 12 Uhr mit dem Landrat des Jerichower Landes sowie mit Vertretern der Stadt Burg. Morgen werden auch noch mindestens 4 weitere Mitradler zu unserem Team stoßen, die uns auf der gesamten letzten Etappe nach Magdeburg begleiten möchten.

12. Etappe

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