11. Etappe von Tespe nach Gartow

Tourdaten

Länge der Etappe 111 km
Zeit für die Etappe 7:14 Stunden
davon Fahrzeit 5:38 Stunden
Höhenprofil 270 HM auf
250 HM ab
Geschwindigkeit Ø 20 km/h

Tagesbericht

27214321146_14fb4ce6ba_kUnser heutiger Tag begann um 06 Uhr in der Früh. Heute standen 108 km von Tespe nach Gartow auf der Tagesordnung. Was wir heute früh noch nicht wussten war, dass es ein ereignisreicher Tag werden wird. Nach dem Frühstück bauten wir das Camp ab und Lars machte nach der gestrigen Schlammschlacht noch einmal alle Räder flott. Bereits kurz nach 8 Uhr waren wir fertig und bereits abfahrbereit. Das war viel zu früh, denn zu 08:30 Uhr haben wir uns mit einem weiteren Mitradler am Eingang unseres Campingplatzes verabredet. Heute sollte Prof. Dr. Kristian Kothe zu unserem Team stoßen. Kristian – wie wir ihn nennen dürfen – ist Vorsitzender des Vereins für Radfreizeit, Radsportgeschichte und Friedensfahrt e.V. und mit 67 Jahren noch praktizierender Arzt in Berlin und an der Müritz. Seine ihm begleitende Lebensgefährtin Karin konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mit uns radeln, unterstützte aber unseren Jan bei der Tourbegleitung.

27151424652_11b1d2890d_kNachdem wir unser obligatorisches Startfoto gemacht hatten, konnte es kurz vor 9 Uhr endlich losgehen. Vom Campingplatz aus waren es nur wenige 100 Meter bis auf die Deichstrasse und dem offiziellen Elberadweg. Die ersten 15 Km ließen wir es etwas ruhiger angehen, damit Kristian sich an uns und unsere Fahrweise gewöhnen konnte. Damit Steffen und Lars nicht zu sehr unterkühlen, halfen sie einem älteren Herrn beim Holzhacken.

Als wir dann alle auf Betriebstemperatur waren ging es flott voran. In Bleckede setzten wir mit der Fähre auf die andere Elbseite über und wählten so den gemütlicher zu fahrenden Teil des Elberadweges. Die Flusslandschaft der Elbe und die Elbauen hinterließen bei uns bleibende Eindrücke. Interessant waren auch die vielen Störche, die wir auf unserer Fahrt beobachten konnten. Endlich mal was anderes außer nur immer Schafe. Bei Kilometer 52 machten wir in Darchau unsere Mittagsrast und trafen uns dort mit unserem Tourmobil. Jan hatte wieder einen kleinen Imbiss für alle vorbereitet. Nach ca. 30 Minuten ging es weiter, denn wir hatten noch einen weiteren Termin. Gegen 14 Uhr wollten wir in Damnatz sein. Wir fuhren nach Bitter um mit der Fähre nach Hitzacker überzusetzen. Das Städtchen Hitzacker hat bei uns auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Stadt ist absolut sehenswert – sie ähnelt einer Puppenstube.

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Spendenübergabe durch den Bürgermeister Torsten Schulz an Thomas Borutzki

Von hier aus ging es am Deich entlang nach Damnatz. Dieser kleine Ort lag 25 km vor unserem heutigen Etappenziel. In Damnatz wurden wir auf dem Dorfplatz neben der Kirche bereits von dem ehrenamtlichen Bürgermeister Torsten Schulz und seiner Ehefrau sowie Vertretern des Onkologischen Netzwerkes Wendland e.V. und eines Pressevertreters erwartet. Nach einer herzlichen Begrüßung lud uns Herr Schulz zu einer kleinen Stärkung ein, welche für uns vorbereitet war. Wir ließen uns die Getränke, Bananen und Müsliriegel schmecken. Hier merkte man, dass Torsten Schulz ebenfalls ein Radsportler ist. Es entwickelte sich eine zwanglose Unterhaltung über unsere Erlebnisse während unserer Tour. Angestoßen durch eine Anekdote unserseits holte Herr Schulz eine Tasse der Gemeinde Damnatz hervor und übergab sie zusammen mit einer Spende i.H.v. 100 EUR unseren Vorsitzenden. Diese Geste löste einen großen Applaus aller Anwesenden aus. Thomas bedankte sich im Namen aller Vereinsmitglieder bei Torsten Schulz.

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Spendenübergabe vom Onkologischen Netzwerk Wendland e.V. an Thomas Borutzki

Diesen Moment nutzte der Vertreter des Onkologischen Netzwerkes Wendland e.V. und ergriff ebenfalls das Wort. Er übergab mit warmen Worten ebenfalls eine Spende von 100 EUR, welche sein Verein für den Zweck unserer Benefiz-Radtour zur Verfügung gestellt hat. Auch diese Spendenübergabe wurde von viel Applaus der Anwesenden begleitet und Thomas bedankte sich auch beim Onkologischen Netzwerkes Wendland e.V. für die erhaltene Spendensumme. Gemeinsam mit Torsten Schulz beantwortete Thomas dem anwesenden Pressevertreter noch die ein oder andere Frage. Nachdem der “offizielle Teil” unseres Besuches in Damnatz beendet war, machte sich der Bürgermeister Herr Schulz bereit, uns bis nach Gartow auf dem Rad zu begleiten.

27179055001_748b87c605_kVor der Abfahrt machten wir noch ein Foto mit allen Beteiligten und dann ging es auch schon los in Richtung Gartow. Während der Fahrt, die über 25 km ging, zeigte uns Torsten Schulz seine Heimat und zeigte uns das ein oder andere Highlight. Nach ca. 1 Stunde und 15 Minuten kamen wir gemeinsam auf dem Campingplatz Gartow an. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck verabschiedeten wir uns alle von Torsten Schulz, der wieder zurück nach Damnatz radelte. Er wünschte uns noch viel Erfolgt für unsere Aktion und eine unfallfreie Heimfahrt.

 

 

27179042291_427216146c_kJan und Karin hatten den Campingplatz bereits vor uns erreicht und alle Vorbereitungen für unsere Ankunft getroffen. Auf dem Tisch standen schon diverse Kaltgetränke und der ersehnte Kaffee. Wir waren besonders stolz auf unseren Kristian, der mit 67 Jahren mit uns “jungen” Hüpfern mitgehalten hat und gemeinsam mit uns das Etappenziel erreicht hat.

Karin übergab uns noch eine weitere Spende von 50 EUR, welche sie von einem Tierarzt aus Brühl, den sie auf dem Weg nach Gartow getroffen hatte, für unsere Aktion erhalten hatte. Darüber haben wir uns ebenfalls sehr gefreut.

Alles in allem war dieser Tag ein sehr erfolgreicher Tag. Auf der einen Seite konnten wir mit unserer Benefiz-Radtour heute 250 EUR spenden verbuchen und auf der anderen Seite haben alle Fahrer das Etappenziel nach 111 km gesund und munter erreicht.

Nachdem wir unser Camp aufgebaut hatten ging es endlich unter die Dusche und Jan begann damit, das Abendbrot zu kochen. Heute sollte es Nudeln mit Tomatensoße geben. Das gemeinsame Abendbrot, zu dem wir auch den Reiseradler Thomas aus Dresden einluden, genossen wir im Aufenthaltsraum des Campingplatzes. Thomas aus Dresden haben wir hier auf dem Campingplatz kennengelernt, nachdem wir ihn bereits unterwegs mehrfach begegnet waren. Für unsere Gastfreundlichkeit bedankte er sich auch noch mit einer kleinen Spende in unsere Spendendose.

Das soll es für heute auch schon gewesen sein. Der Tag war lang und anstrengend. Morgen stehen wieder über 100 km auf dem Plan und alle müssen fit sein. Um 08:45 Uhr treffen wir uns mit dem Bürgermeister der Gemeinde Gartow und weiteren Gemeindevertretern am Rathaus von Gartow. Sie möchten uns ebenfalls ein Stück auf unserer Tour begleiten. Darauf freuen wir uns schon sehr.

11. Etappe

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