10. Etappe von Kollmar nach Tespe

Tourdaten

Länge der Etappe 97 km
Zeit für die Etappe 6:44 Stunden
davon Fahrzeit 4:32 Stunden
Höhenprofil 240 HM auf
250 HM ab
Geschwindigkeit Ø 21 km/h

Tagesbericht

Heute stand die 10. Etappe unserer Benefiz-Radtour von Kollmar nach Tespe auf dem Plan. Wir waren alle schon gespannt, wie das durchradeln von Hamburg werden wird. Denn dort wollten wir heute dem Büro von VisitDenmark einen Besuch abstatten.

26619477054_c4af0f807c_kAls wir um 06:30 Uhr aufgestanden sind, regnete es bereits. Die Temperaturen waren auch wieder in den Keller gefallen, es waren gerade mal 10 °C. Also hieß es, schnell frühstücken und alles zusammenpacken – das macht bei regen besonder viel Spaß. Als alle Räder beladen und wir abfahrbereit waren, stellte Lars fest, dass er einen platten Vorderreifen hatte. Also musste noch schnell der Schlauch gewechselt werden. Lars als unser Mechaniker ist darin geübt und brauchte gerade mal 9 Minuten dafür. Jetzt konnte es aber losgehen. Noch schnell das Startfoto gemacht und ab ging es in den Regen. Die ersten 100 Meter fuhren wir auf einer normalen Straße bevor es auf den bzw. an den Deich weiter ging. Die Fahrt in Richtung Hamburg wurde zur regelrechten Schlamm- und Schafmistschlacht. Teilweise war es sogar den Schafen auf den Wiesen zu nass und sie blockierten die Deichstasse und wir mussten uns unseren Weg bahnen. Ab Kilometer 24 wurde es dann steig besser – der Regen ließ allmählich nach und die Wege waren nicht mehr von Schafsch…. verdreckt. Wir durchradelten die Stadt Wedel und das Naturschutzgebiet Wittenbergen. Die Einfahrt nach Hamburg war ein Erlebnis für uns alle und plötzlich waren wir mittendrin und standen am legendären Hamburger Fischmarkt. Wir fuhren an der Hafenstrasse und den Landungsbrücken vorbei bis zur Überseebrücke. Von hier aus mussten wir direkt in die Innenstadt, am Rathaus und der Binnenalster vorbei fuhren wir zum Glockengießerwall. Dort suchten wie das Büro von VisitDenmark auf.

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v.l.n.r. Susi, Thomas, Steffen, Petra Schmitz-Hahn

Hier wurden wir bereits von Frau Petra Schmitz-Hahn erwartet. Sie war es, die uns bei der Organisation unserer Übernachtungen in Dänemark unterstützt hat. Mit unserem persönlichen Erscheinen wollten wir diese, für uns unglaubliche Unterstützungsarbeit, wertschätzen. Wir überreichten Frau Schmitz-Hahn unseren Tourpokal und unsere Dankesurkunde. In einem netten Gespräch berichteten wir von unseren Erlebnissen und Erfahrungen während unserer Tour durch Dänemark. Abschließend baten wir darum, dass Frau Schmitz-Hahn auch dem dänischen Campingrat unseren Dank übermittelt. Nach einem gemeinsamen Foto mussten wir leider auch schon wieder gehen, denn wir wollten unser Etappenziel noch vor 16 Uhr erreichen.

Nach dem Besuch bei VisitDenmark trefen wir uns mit unserem Tourmobil hinter dem Hauptbahnhof. Hier konnten wir etwas essen und ein warmes Getränk zu uns nehmen. Nach einer 30 minütigen Pause ging s wieder in das Verkehrschaos von Hamburg. Den Elberadweg erreichten wir zügig und so schnell wie wir in Hamburg eingefahren waren, verließen wir es wieder. Bis zur Zollenspieker Fähre ging es durch ein sehr ruhiges Naturschutzgebiet. Mit der Fähre verließen wir das Gebiet der Hansestadt Hamburg endgültig und fuhren in den Landkreis Harburg. Von hier aus waren es nur noch 20 Kilometer bis zum heutigen Zielort. Die Strecke führte ausschließlich über ruhige Deichstrassen bis nach Tespe. Gegenüber von Tespe, auf der anderen Elbseite, steht das Kernkraftwerk „Krümel“. Um 15:30 Uhr kamen wir auf unserem Zeltplatz an. Jan war bereits da und hatte schon Kaffee gekocht. Da wir alle, aufgrund der Nässe, ziemlich durchgefroren waren, freute uns das besonders. Nebenbei breiteten wir die Zelthäute aus um sie etwas zu trocknen bevor wir die Zelte wieder aufbauten.

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Unser Stellplatz auf der “Hundewiese” – Die Haufen entdeckten wir erst später

Leider gibt es heute auch mal ein paar negative Punkte bezüglich unseres Campingplatzes zu berichten. Wir waren über den uns zugewiesenen Stellplatz ziemlich enttäuscht. Beim Zeltaufbau mussten wir feststellen, dass der Platz mit Hundekot übersät und auch sonst in einem ungepflegten Zustand war. Die Sanitäreinrichtung lies auch sehr zu wünschen übrig was die Sauberkeit angeht und eine Abwaschmöglichkeit haben wir auch keine gefunden bzw. ist gar nicht vorhanden. Leider konnten wir diesbezüglich auch keinen Verantwortlichen ansprechen, da nach 16 Uhr die Rezeption nicht mehr besetzt war. Für das Übernachten auf einer „Hundewiese“ haben wir letztendlich 38 EUR bezahlt – was ein Sonderpreis war und der Platzbetreiber mit diesem Preis unsere Aktion unterstützen wollte. Diesen Campingplatz können wir nicht weiterempfehlen.

Zum Abendbrot kochte uns Jan heute leckere Bratkartoffeln. Aufgrund der kühlen Temperaturen zogen sich Susi und Lars nach dem Abendbrot in Ihr Zelt zurück und Thomas, Steffen und Jan gingen in das Tourmobil und machten sich daran, den heutigen Tagesbericht zu verfassen.

Das soll es für heute auch gewesen sein. Morgen geht es dann über 108 km weiter nach Gartow. Wir freuen uns Prof. Dr. Kristian Kothe ab morgen in unserem Team begrüßen zu dürfen. Er wird uns bis zur letzten Etappe begleiten.

10. Etappe

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